Quality Games? (2018)

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19.03.2018
Quality Games? (2018)

Computerspiele zwischen Kunst und Kommerz

Wolfgang Zielinski (Grimme-Institut), Denise Gühnemann (Grimme-Institut), Sonja Klann (Grimme-Institut), Juniorprofessor Dr. Benjamin Beil (Universität zu Köln)

Laufzeit: April 2018 bis Dezember 2018

Computerspiele werden häufig immer noch als ein mehr oder weniger bedenkliches Nischenmedium wahrgenommen, ein Spielzeug für junge (insbesondere männliche) Nerds. Eng verbunden mit dieser Wahrnehmung des Computerspiels als Nischen-Massenmedium ist eine hitzig geführte Debatte über die Qualität von Computerspielen – oder normativer formuliert: die Frage, was ein „gutes“ Computerspiel ist.

Das Forschungsprojekt will erstens verschiedene Qualitätsdebatten – in praxisnahen wie in akademischen Diskursen – aufarbeiten. Dabei geht es insbesondere auch um eine Reflexion verschiedener Klassifikationssysteme, d. h. um Begriffe wie „Kanon“ und „Genre“ sowie Label wie „pädagogisch“ oder „künstlerisch wertvoll“. Zweitens sollen eigene Vorschläge für einen Kriterienkatalog erarbeitet werden, die anschließend über das Grimme-Institut in die (Fach-)Öffentlichkeit zurückgespiegelt werden. Dies soll u. a. in Form einer Web-Dokumentation der Tagungsergebnisse auf www.grimme-game.de erfolgen. Zugleich sollen die Ergebnisse des Projekts in den neuen Arbeitsbereich „Games und Gesellschaft“ des Grimme-Instituts einfließen.

Foto: pixabay.com

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