Nachwuchsforschungstag (2018)

Home / Portfolio / Nachwuchsforschungstag (2018)
19.03.2018
Nachwuchsforschungstag (2018)

Kunst- und Medienpädagogik für Nachwuchswissenschaftler(innen)

Kristin Klein, Willy Noll (Universität zu Köln), Dr. Harald Gapski (Grimme-Institut)

Laufzeit: April 2018 bis Dezember 2018

Der Nachwuchsforschungstag fand statt am 7. Juni 2018 direkt im Vorfeld der im Rahmen des Projekts „Post Internet Arts Education, Part II“ vom Grimme-Forschungskolleg geförderten Tagung „Because Internet“ am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln. Die eingeladenen Nachwuchsforscher(innen) konnten so in Austausch mit den Tagungsteilnehmer(innen) und Vortragenden treten und eine weitere Vernetzung ermöglicht werden. Außerdem diente die praxisorientierte Tagung als produktive Ergänzung der forschungsbasierten Arbeiten der Nachwuchswissenschaftler(innen).

Über einen durch ein großes Netzwerk und über verschiedene Newsletter verbreiteten Open Call wurden Promovierende verschiedener Disziplinen aufgerufen, ihre Forschungsarbeit mit Bezug zu Digitalisierung, Gesellschaft und Teilhabe unter Einbezug medienwissenschaftlicher bzw. medienpädagogischer Aspekte in Form eines kurzen Abstracts einzureichen.

Die Referierenden des Nachwuchsforschungstags mit den “critical friends” sowie Projektdurchführenden an der Universität zu Köln

Die Resonanz auf den Call war – besonders gemessen im Verhältnis zum relativ kleinen Fachbereich – groß; die Projektverantwortlichen erreichten insgesamt 21 Proposals von Promovierenden. Nach Sichtung und Auswahl besonders innovativer Forschungsansätze wurden fünf aussichtsreiche Bewerber(innen) eingeladen, ihre Arbeit in einem Vortrag auf dem Nachwuchsforschungstag vorzustellen. Den Call for Participation und weitere Informationen gibt auf der Seite kunst.uni-koeln.de/becauseinternet/nachwuchsforschungstag.

Zudem wurden Jun.-Prof. Pattrick Bettinger aus dem Bereich der Bildungstheorie, Medienpädagogik bzw. Medienwissenschaften und Jun.-Prof. Konstanze Schütze aus der Kunsttheorie und Kunstpädagogik als Expert(innen) eingeladen, um die vorgestellten Forschungsarbeiten zu kommentieren und aufeinander zu beziehen.

Die Veranstaltung selbst war mit 38 angemeldeten Teilnehmer(innen) gut besucht. Durch den Nachwuchsforschertag konnten Nachwuchswissenschaftler(innen) und interessierte Studierende, aber auch Lehrende aus Schule und Universität aus den Bereichen der Medien- und Kulturwissenschaft, Medien- und Kunstpädagogik im deutschsprachigen Raum angesprochen werden.

Die vorgestellten Forschungsarbeiten zeichneten sich durch innovative Forschungsansätze aus und skizzierten zum Teil auch praktische Fragen im Feld digitaler Medien und Bildung und konnten in eine produktive Diskussion gebracht werden.

Ergebnisse

Kristin Klein und Willy Noll (Projektdurchführende, Universität zu Köln) moderierten den Nachwuchsforschungstag, der für das Netz aufgezeichnet wurde.

Die Vorträge der Veranstaltung wurden aufgezeichnet und im Anschluss an die Veranstaltungen über den vimeo-Kanal des Instituts für Kunst & Kunsttheorie sowie auf der monthly-Plattform (http://kunst.uni-koeln.de/monthly/?tax=cat&term=Nachwuchsforschungstag) und auf piaer.net (http://piaer.net/tag/nachwuchsforschungstag/) publiziert und so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  

Im Anschluss an den Nachwuchsforschungstag wird es darüber hinaus eine Veröffentlichung und Gastherausgeberschaft in der Zeitschrift Kunst Medien Bildung zkmb.de von den Projektdurchführenden Kristin Klein und Willy Noll geben. Darin werden alle Vortragenden mit ihren Beiträgen publiziert. Zudem wurden mit Unterstützung durch  Jun.-Prof. Pattrick Bettinger und Jun.-Prof. Konstanze Schütze fünf weitere aussichtsreiche Einreichungen ausgewählt, die in der Publikation erscheinen werden. Diese wurden durch ein intensives, zweistufiges Peer-Review-Verfahren der Herausgeber(innen) und der Critical Friends und ein professionelles Lektorat qualitativ abgesichert und durch ein Vorwort der Herausgeber(innen) und Rahmenbeiträge der Critical Friends ergänzt. Mit der Publikation ist im Mai 2019 zu rechnen.

Fotos: Monika Elias / Grimme-Institut

[zurück zur Projekte-Übersicht]