Queering Media Culture & Arts Education (2018)

Home / Portfolio / Queering Media Culture & Arts Education (2018)
19.03.2018
Queering Media Culture & Arts Education (2018)

Kritische Medienpraxis und -bildung aus queer-feministischer und postkolonialer Perspektive

Jane Eschment, Olga Holzschuh, Kristin Klein, Gesa Krebber, Katja Lell, Aurora Rodonò, Nada Schroer und Mirjam Thomann (alle Universität zu Köln), Monika Elias (Grimme-Institut)

Laufzeit: April 2018 bis Dezember 2018

Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung und Globalisierung richtet sich der Fokus des Projekts „Queering Media Culture & Arts Education“ auf die medienspezifischen De- und Restabilisierungen von Gender und People of Colour: Wo und wie wirken Vorstellungen von Gender und People of Colour in Medien? Und wie werden diese Vorstellungen wiederum von den Medien strukturiert? Von Interesse ist außerdem die Frage, welche bildungstheoretischen und medienpädagogischen Herausforderungen sich im Horizont medienkultureller Transformationen und queer-feministischer, postkolonialer Einsprüchen auftun.

Das Projekt untersucht daher neue Bildsprachen, visuelle (Selbst-)repräsentationen und künstlerisch-mediale Strategien, die normative und stereotype „Regime der Repräsentation“ von Frauen, People of Color und Queers herausfordern. Wie machen Künstler(innen) heterosexistische und rassistische Normen sichtbar? Welche alternativen Visualisierungen bringt queere Performativität hervor? Wie lässt sich kritische Medienpraxis von diesem Standpunkt aus bestimmen? Und welche theoretischen und methodischen Ansätze lassen sich daraus ableiten?
Das Projekt wird an die Ergebnisse und offenen Fragen aus der Workshopreihe „Ästhetische Praxis als Medienkritik“ anschließen und mit diesen aus einer queer-feministischen, postkolonialen Perspektive weiterarbeiten.

Bild: 8/3/2017 feat. Juliana Huxtable © 2016 AU Matt. Courtesy the artist

[zurück zur Projekte-Übersicht]