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Fachartikel zu “Spielend lernen”

Fachartikel zu “Spielend lernen”

Im Forschungsprojekt „Spielend lernen. Lernen durch Computerspielen? Evaluation der Effektivität und Effizienz in der schulischen Praxis wurde untersucht, wie kommerzielle Computerspiele erfolgreich in den Schulunterricht integriert werden können. Zu einem Teilprojekt wurden nun Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift „Entertainment Computing“ veröffentlicht. In dem Fachartikel „Exergames in formal school teaching: A pre-post longitudinal field study onthe effects of a dance game on motor learning, physical enjoyment, and learning motivation“ beschreiben Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar und Marco Rüth von der Universität zu Köln, wie das Computerspiel „Just Dance“ erfolgreich in den Sportunterricht eingebunden werden kann. Gemäß den curricularen Vorgaben sollten Mädchen und Jungen einer 6. Klasse mit „Just Dance“ innerhalb von 4 Wochen eine Tanzchoreografie lernen, analysieren und bewerten. Das Ergebnis: Die Schüler*innen verbesserten ihre Fähigkeit zu tanzen und hatten dabei Spaß am Tanzen sowie am Computerspielen im Unterricht. In dem Artikel diskutieren die beiden Forscher zudem weitere Aspekte in Bezug auf Bewegungsspiele („Exergames“) sowie Potenziale von Computerspielen im Schulunterricht.

Der Fachartikel ist nur bis zum 5.8.2020 kostenlos verfügbar: https://authors.elsevier.com/a/1bFCW_gftf%7EO20

Bild: Collage von Marco Rüth, Universität zu Köln

Postdigital Landscapes: Publikation erschienen

Postdigital Landscapes: Publikation erschienen

Im Anschluss an den Nachwuchsforschungstag »Postdigitale Kunst und Medienkultur« am 7. Juni 2018 an der Universität zu Köln ist nun der Band “Postdigital Landscapes. Kunst und Medienbildung in der digital vernetzten Welt“ in der Zeitschrift Kunst Medien Bildung (zkmb.de) erschienen.

Herausgegeben wurde die Dokumentation mit Forschungsbeiträgen zu postdigitaler Kunst, Medienkultur und -bildung von Kristin Klein und Willy Noll.

Von dem Konzept der Postdigitalität ausgehend werden in dieser Publikation sowohl exemplarische Phänomene als auch strukturelle Fragen von Kunst und Kultur der Gegenwart genauer in den Blick genommen. An ihnen lassen sich, so die These, digitale Transformationsprozesse beispielhaft beschreiben und reflektieren. Postdigital Landscapes, wie sie hier verstanden werden, umfassen dabei geografische Netzwerke und materielle Infrastrukturen genauso wie gouvernementale Strukturen, Einstellungen und Verhaltensweisen. Sie konstituieren sich durch hybride Praxen, Akteur*innen und Räume sowie in Verschränkung von digitalen Technologien, Mensch, Natur und Kultur in ihren ambivalenten Relationen zu- und untereinander.

Die Publikation ist kostenfrei verfügbar als PDF unter:

http://zkmb.de/wp-content/uploads/2019/10/Postdigital-Landscapes.pdf

sowie als Web-Version unter:

http://zkmb.de/sammlung/postdigital-landscapes/

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Cover-Bild: Nodes, 2019, von Santa France aus ihrer Soloshow Safeporting