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Podcasts: Fragmentierte Öffentlichkeit

Podcasts: Fragmentierte Öffentlichkeit

Das Forschungsprojekt „Fragmentierte Öffentlichkeit“ ist in vollem Gange und hat bereits zwei Workshops und drei Podiumsdiskussionen durchgeführt. In der WDR-Audiothek gibt es jetzt die Podiumsdiskussionen zum Nachhören:

Weitere Informationen und die Veranstaltungsübersicht des Forschungsprojekts gibt es auf dieser Seite der Grimme-Akademie, mehr zum Forschungsprojekt hier.

Foto: Moderator Dr. Michael Köhler mit Sheila Mysorekar, Vorstand „Neue deutsche Medienmacherinnen“, Aycha Riffi, Leiterin Grimme-Akademie, Jürgen Rausch, Diplom-Pädagoge, Projektleiter beim Lesben- und Schwulenverband Deutschland, Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, Direktor des Instituts für Medien- und Kommunikationsrecht der Universität zu Köln (v.l.n.r.), Podiumsdiskussion am 7.7. © Lars Gräßer, Grimme-Institut

„Fragmentierte Öffentlichkeit“: Auftakt

„Fragmentierte Öffentlichkeit“: Auftakt

„Wahlkampfbeeinflussung durch digitale Werkzeuge“ ist der Titel der ersten Podiumsdiskussion des Forschungsprojekts „Fragmentierte Öffentlichkeit“ am 29. April 2021. Pandemiebedingt findet diese Veranstaltung ohne Publikum statt, Interessierte können sie auf WDR 3 hören.

Es wird kontrovers diskutiert, ob die Ergebnisse der Präsidentenwahl 2016 in den USA, in der sich Donald Trump durchsetzte, und die der Volksabstimmung über den Brexit entscheidend durch Beeinflussung von außen zustande gekommen sind: Twitter und insbesondere Facebook seien die Werkzeuge gewesen, über die diese Beeinflussung stattgefunden habe, so die vielfache Vermutung.

In der daran anknüpfenden Podiumsdiskussion soll diskutiert werden, wo die Grenze zwischen angemessener und manipulativer Wahlwerbung bzw. -beeinflussung über die sozialen Medien verläuft und wie weit eine „unabhängige“ politische Willensbildung noch möglich ist, die für eine Demokratie konstitutiv ist – gerade auch mit Blick auf das „Superwahljahr“ in der Bundesrepublik Deutschland, mit diversen Landtagswahlen und der Bundestagswahl.

Es diskutieren:

  • Ellen Ehni – Chefredakteurin beim Westdeutschen Rundfunk
  • Julius van de Laar – Kampagnen- und Strategieberater unter anderem in den Präsidentschaftswahlkämpfen von Barack Obama
  • Prof. em. Martin Morlok – Professor für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Düsseldorf
  • Prof. Sabine Sielke – Leiterin des Lehrstuhls für Literatur und Kultur Nordamerikas an der Universität Bonn

Moderation: Dr. Michael Köhler

Finanziert wird das Projekt durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln, zum Teil unterstützt durch Mittel von

  • der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln;
  • der Initiative Medienapokalypsen: Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel am Institut für Medienkultur & Theater;
  • dem Institut für Digital Humanities;
  • dem Zentrum für LehrerInnenbildung;
  • der Grimme-Akademie.

Ein weiterer Kooperationspartner ist WDR 3, WDR 3 ist Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

Eine Veranstaltungsübersicht weiterer Podiumsdiskussionen und Workshops des Forschungsprojekts gibt es auf dieser Seite.